Biblis

 

Begonnen hat die erste Ansiedlung 4.000-2.000 Jahre v. Chr., als die Bibliser Vorfahren mit einfachen Gerätschaften das schilfige Gelände urbar machten. Dieser zähe Kampf gegen den Sumpf, im Wappen der Gemeinde mit silbernem Pflug und silberner Wasserlilie angedeutet, hat sich gelohnt. Entstanden ist eine sympathische Gemeinde in verkehrsgünstiger Lage zwischen den Großstädten Mannheim und Frankfurt am Main, eingebettet in einer herrlichen Naturlandschaft: den Bibliser Wald an der östlichen Gemarkungsgrenze sowie die Rheinuferlandschaft im Westen mit Fährturm und dem Steiner Wald. Weltbekannt wurde Biblis durch den Gurkenanbau, an den heute noch ein traditionelles Gurkenfest erinnert, das jährlich mit der Krönung einer Gurkenkönigin gebührend gefeiert wird.

Biblis ist idealer Ausgangspunkt für lange Spaziergänge und vor allem für ausgedehnte Radtouren. Über den Hessischen Radfernweg R6, entlang des Rheins, sind viele Sehenswürdigkeiten zu erreichen:

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Fährturm Nordheim:

1901wurde der Fährturm als Dienstwohnung für den Fährmann erbaut. Obergeschoss Schlafzimmer, Mitte Wohnzimmer und im Untergeschoss die Küche, die gleichzeitig, bei schlechtem Wetter, den Fahrgästen als Unterschlupf diente.

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Christophorus Kirche Wattenheim:

Die Wattenheimer Kirche in ihrer heutigen Gestalt, die dem Hl. Christophorus geweiht ist, wurde in den Jahren 1848/49 erbaut. Sie wurde in neuromanischer Form als Saalkirche mit eingezogenem Altarraum und halbrunder Apsis errichtet.

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Gurkenfrau Biblis:

Bibliser „Gummernfraa“ (Gurkenfrau) Zur Erinnerung an die einstige Gurkenmetropole Biblis und dem jährlich stattfindenden Bibliser Gurkenfest. Bildhauer Marek Zalewski , nach Zeichnung von Christina Becker.